Eines wie keines: das bulgarische Mais-Hähnchen

Fruchtbare Bedingungen, traditionelles landwirtschaftliches Geschick und vielleicht die richtige Portion bulgarische Sturheit: So kommt es dazu, das bulgarische Mais-Hähnchen unter Kennern als „eines wie keines“ gilt. Doch die Kunst der Hühnerhaltung haben die Bulgarien nicht erfunden.

Knochenfunde in China belegen, dass schon im 6. Jahrtausend vor Christus eine erfolgreiche Domestizierung des Huhnes gelang. Erst etwa drei Jahrtausende später erreichte das wertvolle Wissen (von Vorderasien über Kleinasien) endlich den idealen Boden, um üppig zu wachsen: die Süd-Dobrutscha im heutigen Nordost-Bulgarien. Eine der fruchtbarsten, klimaverwöhnten Landschaften Europas. 230 Meter über dem Meeresspiegel, eingebettet zwischen dem Unterlauf der Donau und dem Schwarzen Meer.
Mit über 180 Sonnentagen im Jahr herrschen hier optimale Lebensbedingungen für Mensch, Tier und Pflanzen. Speziell für Sonnenblumen und für die Brot- und Futterpflanzen Getreide, Weizen und Mais.

„Kultiviertes Federvieh“

Diese Bedingungen nutzten die ansässigen Thraker, die urbulgarische Hochkultur, mit leidenschaftlicher Hingabe für die Kunst der Hühnerhaltung: von der Aufzucht über den Futtermittelanbau bis zur Entwicklung verschiedener Rassen. Eine Entwicklung, über die Archäologen erklären, wie weit die Urbulgaren dem Rest Europas in der landwirtschaftlichen Entwicklung voraus waren.
So zeigt sich der Einfluss der Thraker auf die Alltags-Kultur der Hellenen auf antiken griechischen Vasen, auf denen „kultiviertes Federvieh“ abgebildet ist.

Für den Respekt der alten Bulgaren vor dem Tier, stehen die symbolhaften Darstellungen des stolzen Hahnes auf den Kriegsschilden der Thraker. Und was für die Urbulgaren galt, gilt für die traditionellen bulgarischen Hähnchenzüchter noch heute:
Kein dieser Tradition verpflichteter Bulgare, sieht seine Piles (= bulgarisch für Hühner) lediglich als Eier- und Fleischlieferanten. Das bulgarische Pile ist ein nationales Kulturgut, das gehegt und gepflegt wird.

Den traditionellen thrakischen Prinzipien der natürlichen Aufzucht, der artgerechten Haltung und Fütterung aus eigenem Anbau (natürlich – ohne Tiermehl!) folgen noch heute viele Familienbetriebe in Nordbulgarien. Als größeres Unternehmen nutzt die Marke KAISERMÜHLE die Tradition, um in Verbindung mit modernster Lebensmittel-Technologie und der einzigartigen Qualitätssicherung des geschlossenen Produktionskreislaufs, das beste bulgarische Mais-Hähnchenfleisch endlich auch außerhalb Bulgariens anzubieten.

Oberstes Prinzip bleibt die gesunde Entwicklung der Tiere, die ihr Leben lang keine künstlichen Stoffe, Wachstums fördernde Substanzen oder schlimmere Geschmacklosigkeiten nötig haben sollten.

Kaiserstadt, KAISERMÜHLE, Kaiserkorn …

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